Dissertation auf Plagiat prüfen und vor der Abgabe überarbeiten
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Warum Quellenangaben in der Dissertation unverzichtbar sind
Eine Doktorarbeit ist oft ein umfangreiches Projekt im akademischen Werdegang und basiert über Jahre auf zahlreichen Quellen. Dabei kann ein erhebliches Risiko entstehen: Durch das fortlaufende Sammeln, Paraphrasieren und Zitieren verliert man leicht den Überblick über die Herkunft einzelner Passagen. Unklare oder fehlende Quellenangaben können in einer Dissertation daher auch unbeabsichtigt problematisch werden.
Die Konsequenzen können gravierend sein. Bei einer Doktorarbeit kann der akademische Titel betroffen sein; wie Hochschulen mit Verdachtsfällen umgehen, richtet sich nach den jeweiligen Regeln und Verfahren. Werden problematische Stellen früh erkannt, lassen sie sich vor der Abgabe prüfen und überarbeiten. Eine späte Feststellung kann je nach Prüfungsordnung Folgen bis hin zur Aberkennung des Grades haben.
Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Dissertation frühzeitig auf Plagiate zu prüfen, idealerweise vor dem letzten Korrekturdurchgang. So bleibt ausreichend Zeit, kritische Passagen korrekt zu belegen oder umzuformulieren. Ein eigener Plagiatscheck ist kein Misstrauen gegenüber der eigenen Arbeit, sondern ein üblicher Schritt zur Qualitätssicherung, den viele Promovierende heute selbstverständlich einplanen.
Funktionsweise des Scanners für deine Dissertation
Der Plagiat-Detector nutzt nach Anbieterangaben PlagAware und vergleicht deinen Text mit über 70 Milliarden Webquellen und wissenschaftlichen Publikationen. Für eine Dissertation kann ein solcher Abgleich zusätzliche Übereinstimmungen sichtbar machen. Der Bericht liefert dabei Hinweise, die du im Kontext der jeweiligen Quelle prüfen solltest.
Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten. Du lädst deine Datei ohne Registrierung hoch, der Abgleich startet automatisch, und der fertige Bericht kommt in der Regel innerhalb von rund 15 Minuten per E-Mail. Bei einer umfangreichen Dissertation kann die Analyse länger dauern.
Nach Anbieterangaben werden die Daten auf Servern in Deutschland verarbeitet. Das hochgeladene Dokument wird dort nach 14 Tagen, das Prüfergebnis nach 28 Tagen gelöscht. Die Kosten beginnen bei 0,29 Euro pro Normseite.
Häufige Fehlerquellen beim wissenschaftlichen Zitieren
Eine häufige Fehlerquelle ist das Paraphrasieren ohne ausreichende Quellenangabe. Wer einen fremden Gedanken in eigenen Worten wiedergibt, sollte die Quelle nach den Vorgaben des Fachs und der Hochschule belegen, auch wenn kein Wort wörtlich übernommen wurde. Eine fehlende Quellenangabe kann im Bericht als auffällige Übereinstimmung erscheinen; ihre wissenschaftliche Bewertung erfordert jedoch die Prüfung des Kontexts.
Auch die Wiederverwendung eigener früherer Texte, Konferenzbeiträge oder Vorstudien kann relevant sein. Ob und wie solche Texte zu kennzeichnen sind, hängt unter anderem von den Regeln der Hochschule, des Fachs und des Publikationskontexts ab. Eine Prüfung auf Plagiate kann Textübereinstimmungen sichtbar machen, ersetzt aber nicht die fachliche Bewertung.
Dazu kommen kleine Fehler mit großer Wirkung: verrutschte Anführungszeichen, vergessene Seitenangaben oder ein Zitat, das fälschlich als eigener Text erscheint. In einer Dissertation summieren sich solche Flüchtigkeitsfehler über hunderte Seiten. Der Bericht listet jede betroffene Stelle einzeln auf, sodass du gezielt nachbessern kannst, ohne das gesamte Manuskript erneut durchsuchen zu müssen.
Was dir der Plagiatsbericht konkret zeigt
Nach der Prüfung erhältst du keinen bloßen Prozentwert, sondern einen nachvollziehbaren Bericht. Er markiert auffällige Passagen farblich und kann gefundene Quellen mit Links ausweisen. So kannst du prüfen, ob eine Übereinstimmung etwa auf ein korrekt gekennzeichnetes Zitat zurückgeht oder weiter bearbeitet werden sollte.
Diese Transparenz ist wichtig, da nicht jede Übereinstimmung problematisch ist. Fachbegriffe, gängige Definitionen oder das eigene Literaturverzeichnis können Treffer erzeugen. Der Bericht kann bei der Einordnung helfen, ersetzt aber nicht die Prüfung der Fundstellen und der geltenden Zitierregeln.
Auf dieser Basis kannst du gezielt handeln: fehlende Belege ergänzen, Zitate korrekt kennzeichnen oder Formulierungen schärfen. Wer seine Dissertation so überarbeitet, kann auffällige Stellen vor der Abgabe noch einmal prüfen. Der Bericht dokumentiert Übereinstimmungen, trifft jedoch keine abschließende wissenschaftliche Bewertung.
In der Regel in rund 15 Minuten zum Bericht
Der Einstieg ist unkompliziert und erfordert kein Konto. Du wählst deine Datei, lädst sie hoch und gibst für den Bericht eine E-Mail-Adresse an. Die Kosten richten sich nach dem Textumfang und beginnen bei 0,29 Euro pro Normseite; 10 Normseiten kosten ab 2,90 Euro.
In der Regel erhältst du den Bericht in rund 15 Minuten per E-Mail. Er zeigt dir, welche Passagen Übereinstimmungen aufweisen, sodass du kritische Stellen vor der Abgabe prüfen und gegebenenfalls überarbeiten kannst. So wird die Sorge vor einem Plagiat zu einem planbaren Arbeitsschritt mit einem klaren Prüfhinweis.
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